Zum alten Kelterhaus

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DITZNER LÖMSCH DUO

 

DITZNER LÖMSCH DUO

Sa., 18.03.2017

20 Uhr

"Die Geschichte" des DITZNER LÖMSCH DUOs reicht lange zurück.

Bereits Ende der 1980er Jahre gründeten Erwin Ditzner und Bernd »Lömsch« Lehmann zusammen mit dem Bassisten Sebastian Gramss das Trio „Sind sie außer Gefahr?“ und pflegten gemeinsam „die hohe Kunst der kompromisslosen freien Improvisation“ (Ditzner).

2011 war dieses Trio nach fast zehnjähriger Pause noch einmal gemeinsam im Rahmen von Enjoy Jazz zu bestaunen, hatten die drei Musiker zuvor doch nur in wechselnden Duo-Konstellationen gespielt.

Bereits seit 2007 besteht das volatile DITZNER LÖMSCH DUO, das 2008 mit ihrem Album „Schwoine“ mit experimentierfreudig-gewitzter Musik jenseits aller musikalischen Moden begeisterte.

An diesem Abend nun präsentiert das Duo ihr neues Album... man darf sehr gespannt sein!

***

 

Pressestimmen:

Christoph Wagner in der Jazzthetik 05/2016

„Der Urknall fand 1967 statt. In diesem Jahr nahm John Coltrane mit Rashied Ali das Album Interstellar Space auf, und Han Bennink formierte mit Willem Breuker das new Acoustic Swing Duo. Es waren die ersten Saxofon-Schlagzeug-Duette im Jazz! In der Bundesrepublik hat das Duo von Erwin Ditzner (Schlagzeug) und Lömsch Lehmann (Tenorsaxofon und Klarinetten) 2008 den Faden aufgenommen und nun sein zweites Album veröffentlicht. Das Konzept der Reduktion gibt weiter die Richtung vor. Gleich zum Auftakt in Yusef Lateefs „Morning“ wird ein origineller Groove mit viel Muschel-Geraschel in Gang gesetzt, über den das Tenorsaxofon die singbare Hardbop-Melodie bläst, die am Ende jeweils in einem aufgerauten Intervall aus Obertönen endet. Mit Eigenkompositionen wie Lehmanns „Isor“, die eher an ruhige Meditationen erinnern, halten die beiden den Kurs und widerstehen der Versuchung, den musikalischen Raum mit einer Massen von Tönen und Klängen zuzukleistern.“

Im Musikblog 3,40 ist von Florian Eiler über Ditzner Lömsch II zu lesen:

„…in der Ausrichtung durchaus heterogen. Intim, verschachtelt, zurückgezogen und konzentriert wie in der Eigenkomposition „Isor“ von Saxofonist Lömsch Lehmann, plötzlich humorvoll und frech wie bspw. in der Interpretation von Charlie Parkers „Chi-Chi“, die Parkers sprühende Lebendigkeit in einen gefühlten Computerspielbeat (Atari!) einerseits und in kristallklare, an Ulrich Lasks „Polar Circles“ Experiment erinnernde Saxofonlinien andererseits aufdividiert…

Totaler Fokus – und Träumerei.

Hochverdichtet – und schräg zerfasert.

Aufmerksame Disziplin – und die Lust am Spiel.

Spirituell – und antiautoritär.“

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ZAK - Gastronomie: ab 17.00 Uhr


ZAK - Musik- Beginn: 20.00 Uhr

 

EINTRITT: Euro 10,-